Chronik

1911

Beim Brand der Wohn-, und Ökonomiegebäude des Anton Butz und Andreas Schreyeck  1911, mussten die Feuerwehren von Meßstetten und Heinstetten zu Hilfe gerufen werden, da sich das bestehende Feuerlöschwesen in Hartheim als unzureichend herausstellte.
Dies war für Bürgermeister Jakob Knobel Anlaß, am 31. Dezember 1911 eine Versammlung der ortsansässigen Mitglieder der Löschmannschaften einzuberufen. Es erschienen 46 Mitglieder der Löschmannschaften und  fassten einstimmig den Beschluss eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Der neu gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Hartheim traten seinerzeit 47 Männer bei.

In den folgenden Jahren wurde die Wehr mit notwendigen Löschgeräten ausgerüstet. Die beiden Weltkriege unterbrachen die stetigen Aufwärtsentwicklungen der Freiwilligen Feuerwehr. Aus dem ersten Weltkrieg kehrten sechs Feuerwehrmänner und aus dem zweiten Weltkrieg acht Feuerwehrkameraden nicht mehr zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde auf Anordnung der Besatzungsmacht die Wehr auf neun Mann verringert. Als diese Anweisung gelockert wurde, entwickelte sich die Feuerwehr zu einer schlagkräftigen Wehr, die ihren Aufgaben stets gewachsen war.

 

1962

Im Jahre 1962 konnte die Freiwillige Feuerwehr Hartheim ihr 50-jähriges Jubiläum, verbunden mit dem Kreisfeuerwehrfest des Kreises Stockach, feiern. Damals zählte die Wehr 77 Wehrmänner. Davon verrichteten 35 Männer in der aktiven Wehr ihren Dienst. Die übrigen Wehrmänner waren fast ausnahmslos in der Altenmannschaft.

 

1968

Um die Schlagkraft der Mannschaft zu erhöhen, erhielt die Feuerwehr Hartheim 1968 eine Motorspritze TS 8 mit Fahrzeuganhänger.

 

1971

Bereits im Juni 1971 wurde dieser Fahrzeuganhänger durch ein Feuerwehrauto ersetzt.

 

1991

Im Jahre 1991 wurden durch Eigenleistung die ehemaligen Geschäftsräume der Volksbank Heuberg zu einem Mannschaftsraum umgebaut.

 

1995

1995 wurde das bestehende Fahrzeug durch ein neues TSF ersetzt, im gleichen Jahr wurden die neu gestalteten Umkleideräume im Magazin fertig gestellt.

 

Namensliste der Kommandanten

  • 1911 bis 1919          Karl Butz
  • 1919 bis 1923         Johann Butz jun.
  • 1923 bis 1954         Josef Deufel
  • 1954 bis 1966         Martin Strobel
  • 1966 bis 1982         Andreas Mattes
  • 1982 bis 1989         Oskar Schwanz
  • 1989 bis 1999         Herbert Knaus
  • 1999 bis 2004        Harald Stein
  • 2004 bis 2009       Herbert Knaus
  • 2009 bis 2014        Markus Schwanz
  • Seit 2014                 Harald Stein